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 Wenn die Nacht zur Qual wird
Verein hilft Betroffenen, Schlafstörungen in den Griff zu bekommen


Schlafstörungen können den Alltag zur Hölle machen – Betroffene können sich tagsüber nur schwer konzentrieren und leiden zudem häufig unter Kopfschmerzen. Oft stellen Ärzte eine Schlafapnoe fest. Der „Verein zur Selbsthilfe Schlafapnoe/Schlafstörungen“ will Menschen beim Umgang mit ihrer Erkrankung helfen.

Dürk Stephan hat bis zu seiner Pensionierung als Sicherungstechniker am Leipziger Hauptbahnhof gearbeitet. Vor etwa 15 Jahren litt er darunter, nachts nicht einschlafen und vor allem nicht tief genug durchschlafen zu können. „Ich habe laut und unregelmäßig geschnarcht, hatte nachts oft regelrecht Atemnot und rang nach Luft. Das war ein Gefühl, als halte mir jemand den Mund zu. Morgens und tagsüber war ich ständig unausgeschlafen, hatte Kopfschmerzen, konnte mich nicht konzentrieren, bin plötzlich eingenickt und hatte immer wieder das Bedürfnis, mich hinzulegen“, erzählt der heute 62-Jährige. Mitte der Neunzigerjahre lässt er sein Schlafverhalten in einem Leipziger Schlaflabor untersuchen: Die Ärzte diagnostizieren bei ihm eine Schlafapnoe. Bei dieser Erkrankung führen Atemstillstände zu einer verringerten Sauerstoffversorgung und – als Alarmreaktion des Körpers – zu erhöhten Körperfunktionen wie beispielsweise einem beschleunigtem Puls oder starkem Schwitzen (siehe Interview). Bleibt die Schlafapnoe unbehandelt, können schwere chronische Erkrankungen die Folge sein. Dürk Stephan schläft seitdem mit einer speziell eingestellten Atemhilfe.
„Anfangs habe ich gedacht: Mit so einer Maske auf dem Gesicht einschlafen, das schaffst du nie! Man muss sich erst mal an das Druckgefühl gewöhnen. Heute klappt das wunderbar. Ich komme mit der Maske gut zurecht, bin viel ausgeruhter
und brauche weniger Schlaf.“ Um anderen Schlaflosen zu helfen, ist Dürk Stephan stellvertretender Vereinsvorsitzender des seit 1998 bestehenden und sachsenweit mit 14 Gruppen organisierten „Vereins zur Selbsthilfe Schlafapnoe/Schlafstörungen“ und seit 2001Leiter der Leipziger Regionalgruppe. Die rund 100 Mitglieder der Leipziger
Gruppe – deutlich mehr Männer als Frauen – treffensich vier bis fünf Mal pro Jahr. „Der Verein dient vor allem dem Erfahrungsaustauschund der Unterstützung der Betroffenen.

Dürk Stephan: Wir wollen helfen, den Umgang mit der Erkrankung zu lernen und Alltagsprobleme zu bewältigen.

Wir wollen ihnen helfen, den Umgang mit der Erkrankung und der Therapie zu lernen und zu akzeptieren, und Alltagsprobleme zu bewältigen“, so Stephan. Dafür berate man individuell vor einer anstehenden Untersuchung im Schlaflabor, arbeitet eng und gut mit den behandelnden Ärzten und mit den Schlaflaboren zusammen, organisiert Vorträge von Experten, beispielsweise zum derzeitigen Leistungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung und klärt über die Handhabung und Pflege von Schlafmasken und Geräten auf. Darüber hinaus macht der Verein in den Medien und durch Broschüren in Praxen, Schlaflabors, Krankenkassen, im Medizin-Technik-Handel und den so genannten Kiss-Beratungs-Stellen in Sachsen auf sich aufmerksam.
Anfangs sei Stephan skeptisch gewesen und stellte den Nutzen einer solchen Selbsthilfegruppe für sich infrage. „Heute akzeptiere ich meine gesundheitliche Einschränkung und kann so eine Gruppe nur jedem empfehlen. Auch den Angehörigen.
Drei Viertel der von Schlaflosigkeit Betroffenen sind Männer und die trauen sich ja bekanntermaßen oft nicht so, etwas zu fragen. Da ist es gut, wenn dann die Ehefrauen zu den Gruppenabenden mitkommen.“ Sibylle Kölmel
 

ww. s c h l a f a p n o e - s a c h s e n . d e
schlafapnoe_sachsen@gmx.org
 

Veröffentlich in der LVZ Leipzig  am 01.10.2009

 

Wir hatten einen sehr schönen Vortrag von der Firma Institute für Anaplastologie Velten & Hering GbR Potsdam GmbH.

Herr Windischmann vom Institute für Anaplastologie Velten & Hering GbR Potsdam GmbH hatte eine Vortrag gehalten über den Einsatz von individuale Masken. Der Vorgang ist recht einfach. Bei massiven Problemen mit der Maske besteht die Möglichkeit sich eine individuale Masken verschreiben zu lassen. Man legt sein Problem einen Facharzt vor, z.B. einer Pneumologische Praxis, vor, bekommt ein Rezept und setzt sich mit dem Institut für Anaplastologie Velten & Hering GbR Potsdam GmbH in Verbindung. Alles weiter regelt das Institut. Die Masken machten einen professionellen Eindruck.

 

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